Das Buch, das Kutlu Yurtseven gemeinsam mit Rossi Pennino verfasst hat, verbindet die Geschichte der Band mit persönlichen Erfahrungen und politischem Engagement. Aufgewachsen im Schatten der Bayer-Werke, würdigt Yurtseven die erste Generation der Arbeitsmigrant*innen, die „alles gaben“, und steht für einen Hip-Hop, der nicht nach Lebensläufen fragt, sondern nach Haltung. Anmeldung unter: www.dtf-stuttgart.de.
Ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Stuttgart – wir sehen sie jeden Tag: Essenslieferanten. Tomer Gardis Geschichten werden zu einer literarischen Weltreise in sechs Episoden und feiern die Erzählkunst und die Sehnsucht nach Verbundenheit. Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt als Schriftsteller in Berlin.
Ken Ludwigs Mord im Orient-Express – basierend auf Agatha Christies klassischem Krimi aus den 1930er Jahren – kommt im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte auf die Bühne und wird von NEAT aufgeführt.
Vladi und Christof Altmann führen als Die Altmannovskis gemeinsam mit Willi dem Maulwurf durch das Programm. Und begleiten sich und die Zuschauer*innen dabei mit Klavier, Gitarre, Akkordeon, blechernen Becken sowie einer ganz echten singenden Säge.
Die biblische Botschaft verkündet die Gleichheit und Einheit zwischen Menschen weltweit, eine tiefe Verbundenheit zwischen Christen untereinander, die uns definiert und jenseits ethnischer Herkunft ein Teil unserer gemeinsamen Identität ist. Doch einen Blick in unseren Alltag zeigt: Fälle von Diskriminierung und rassistisches Verhalten begegnen Schwarzen Menschen täglich. Ein Blick zurück in biblische Zeiten – und in die Gegenwart: Passten und passen Schwarze Personen im Stadtbild?
Ein beeindruckender Dokumentarfilm von Cem Kaya über die einzigartige Musikkultur türkischer Einwanderer in Deutschland: Von den Gurbetçi-Liedern der ersten Generation bis hin zu den Pionieren des deutsch-türkischen Hip-Hop. Der Film macht mit noch nie gesehenem Archivmaterial die Bedeutung dieser kulturellen Entwicklung erlebbar und eröffnet neue Perspektiven auf Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Partizipation.
Irgendwann im Leben steht jeder Nobody vor der Frage, ob er ein niemand bleiben möchte oder sich zum Alpha radikalisiert. Welchen Weg Aurel, dessen Großvater väterlicherseits stammt aus Ghana stamm, beschreitet, erfährt man in Nobody Alpha Drift. Der Verlängerung der erfolgreichen Nobody Tour!
Vom Sixpack in Expresszeit bis zum Weltfrieden für alle: Wenn sich Abdelkarim unserer Probleme annimmt, scheint alles möglich, sogar für ihn. Der oft absurde Alltag mit seinen kleinen und großen Baustellen, die wir alle in den Griff kriegen wollen, wird unter die Lupe genommen. Dabei legt die marokkanische Friedenstaube den Finger in die Wunde, aber sie hat Pflaster dabei.
Moderierter Gesprächsraum der Psychologists and Psychotherapists 4 Future.
In den letzten fünf Jahrzehnten hat sich die Bundesrepublik dramatisch verändert, in vielerlei Hinsicht, aber vor allem demographisch. Offensichtlich – und das zeigt sich etwa an Debatten über Probleme mit dem “Stadtbild” – kommt die Mentalität zumal in der Politik mit den Veränderungen nicht mit. Im Anschluss an den Vortrag vertiefen die Journalistin Anna Koktsidou und Mustafa Arab vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg das Thema aus ihren persönlichen Perspektiven. (Siehe Bericht, S. xxx)
Die Flucht vor den Nationalsozialisten führte den Juristen Fred Stein von Dresden über Paris schließlich nach New York. Im Exil begann er sein Hobby, die Fotografie, zum Beruf zu machen … In einem Vortrag stellt Historiker Prof. Daniel Siemens seine Biografie über das Leben und Werk von Fred Stein vor.
Die Geschichte der zeitgenössischen senegalesischen Malerei von 1960-1990 präsentiert unter dem Titel Monochrome of Négritude or the Introduction to the Modernists die Pionier*innen der senegalesischen Moderne und stellt diese ins Zentrum der Ausstellung, die zum Forschungslabor wird.
Ein Ko-Kuratierender unserer Ausstellungsintervention zu Antisemitismus und Franziska Dunkel, Projektverantwortliche vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg, führen gemeinsam durch die Intervention Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus.
Wie steht es um die gesellschaftliche Mitte in Deutschland? Welche Einstellungen prägen sie – und wie stabil sind die demokratischen Überzeugungen, die unser Zusammenleben tragen sollen? Die neue Mitte-Studie 2024/2025: Die angespannte Mitte liefert Antworten auf diese Fragen.
Seit Jahrzehnten zählt die Band aus dem kleinen siebenbürgischen Dorf Szászcsávás (rumänisch: Ceuaş) zu den wichtigsten Vertretern der traditionellen ungarischen Volksmusik. Ob schnelle Csárdás-Rhythmen, melancholische Gesänge oder temperamentvolle Geigendialoge: Die Musiker verbinden temperamentvolle Tänze, gefühlvolle Melodien und uralte Spielweisen. Anmeldung: uki-s@uki-s.de.
In ihrem neuen Programm Offline räumt Stand-up Comedian Ina Jovanovic mit der perfekten Influencer-Welt auf. Die Kärntnerin mit Balkan-Wurzeln kennt den Balanceakt zwischen der Online- und der echten Welt nur zu gut. Sie führt das Publikum durch das Chaos der Künstlerin voller Hate-Kommentare, Leistungsdruck und Männer, die bouldern.
Gemeinsam mit erfahrenen Referent*innen werden koloniale Kontinuitäten im Stadtbild erkundet – Was erzählen sie über unser Heute? Wie formen sie unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unseren Alltag? Und welche Handlungsspielräume eröffnen sich daraus? Die Tour öffnet Perspektiven, regt zum Nachdenken an und lädt dazu ein, Gewohntes neu zu betrachten.
Was bedeutet Ostern? Wie wird es gefeiert? Welche Ostertraditionen gibt es in Deutschland und Ungarn? Auf diese und ähnliche Fragen gibt Babi Vass, Leitung des Kindernachmittags, Antworten. Mit Musik, Bastelaktion von Osterdekoration, Gedichten und Liedern. Anmeldung: babivass@yahoo.de.
Die Beziehungen zwischen Deutschland und Afghanistan, zwischen den Menschen hier und dort sind facettenreich. Im Rahmen des Projekts Entangled: Stuttgart – Afghanistan wurde dazu gearbeitet. Der Vortrag gibt Einblicke in die Geschichte seit Anfang des 20. Jahrhunderts – und in ein besonderes Projekt.
Immersive Texturen, mitreißende Rhythmen, intime Klänge – mitunter inspiriert von ihrer großen Bewunderung für Johann Sebastian Bach fanden die Komponisten der Minimal Music zu ihrer Klangsprache. Das Barockensemble Le Concert de l’Hostel Dieu aus Lyon macht diese Verbindung zwischen zwei scheinbar völlig verschiedenen Welten erlebbar.
Das Stück basiert auf der Erzählung Der wiedergefundene Freund von Fred Uhlmann. Uhlmann wurde 1901 als Sohn jüdischer Kaufleute in Stuttgart geboren und überlebte den Holocaust. Seine Erzählung handelt von zwei 16-Jährigen aus Stuttgart, deren Freundschaft am Nationalsozialismus zerbricht … Nur mit Anmeldung online auf www.lokstoff.com.
Booghk de Doo bringen irische Folkrock-Songs voller Whiskeydunst, stampfenden Füßen und schlimmen Schimpfwörtern und bewegen sich dabei trittsicher auf dem schmalen Grad zwischen Folklore-Purismus und rotzigem Folkpunk.
Es ist kaum zu glauben: 50 Jahre alt ist Grupo Corpo geworden. Markenzeichen der erfrischend jung gebliebenen Kompanie ist ihr reiches, brasilianisch geprägtes Bewegungsvokabular, zu genießen in einer mitreißenden Jubiläumsproduktion – festlich, rasant, furios. Präsentiert wird 21 sowie eine Choreografie von Cassi Abranches und Rodrigo Pederneiras. (Siehe Bericht, S. xxx)
Der auf den isländischen Westmännerinseln geborene Musiker Unnar Gísli Sigurmundsson veröffentlicht seine Musik unter dem Namen Júníus Meyvant. Seine Mischung aus Folk und Pop lebt von seiner markanten Stimme, warmen Gitarren sowie dem Einsatz von Bläsern, Synthesizern und Mellotron.
Austausch über Rassismus, Erinnerungskultur und politische Teilhabe heute: Wie sichtbar sind Schwarze Menschen im Stadtbild – und wie wirksam in demokratischen Prozessen? Ein Dialog zur Sichtbarmachung Schwarzer Perspektiven, Chancen und Barrieren, im momentanen geopolitischen Diskurs.
Der Buchclub Demokratie stellt den Roman Lolita lesen in Teheran von Azar Nafisi vor. Ergänzend fließen Gedanken und Impulse aus ihrem ebenfalls vielbeachteten Werk Lese gefährlich ein. Ausgehend von der Frage „Warum lesen wir?“ gehen Interessierte und Mitglieder des Buchclubs (mit oder ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrungen) miteinander ins Gespräch.
In dem Theaterstück treten die Figuren aus den Bildern und erzählen ihre und des Malers Geschichte. Ein Stück über seine Ideen vom friedlichen Leben, seine Liebe, seine Traurigkeit und seine Sehnsucht.
Alle Interessierten sind eingeladen, die Atmosphäre eines traditionellen Gottesdienstes mit heiligen Waschungen (Abhishekam) mit Milch, Honig und Früchten, Feuerzeremonien (Homam), Pojas sowie religiösen Tänzen und Gesängen kennenzulernen. Der Abend findet gegen 20:30 Uhr mit der gemeinsamen Speisung (Annadhanam) seinen feierlichen Abschluss.
Die TTW Open Stage ist eine Experimentierbühne für Profis und Nachwuchstalente der verschiedensten Kunstformen – alles ist möglich!
Die Gruppe besteht aus einigen der spannendsten Instrumentalisten der norwegischen und französischen Jazz- und Kreativmusikszene. Das Quartett spielt eigene Kompositionen, die von europäischer zeitgenössischer und Avantgarde-Musik inspiriert sind.
Jens-Christian Wagner, Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, spricht mit Moderatorin Leyla Ercan sowie zwei lokalen Akteur*innen der Erinnerungskultur.
In dieser Neufassung entwickelt Nadja Frolowa (Dramaturgin der Produktion) die bei Thomas Mann nur skizzierten Figuren zu lebendigen Charakteren. Aus Manns düsterer Erzählung über Manipulation wird eine Geschichte über Menschen, die nicht bemerken, wie Intoleranz und autoritäres Denken in ihren Alltag eindringen.
An diesem Abend präsentiert die preisgekrönte Flamencotänzerin Montserrat Suárez Tablao Flamenco. Ein Tablao Flamenco ist der typische Ort, an dem Flamenco in seiner ursprünglichen Form dargeboten wird – eine intime Bühne, auf der Tanz, Gesang und Gitarre zu einem intensiven, lebendigen Ausdruck spanischer Leidenschaft verschmelzen.
Am 12. April wird in Ungarn gewählt – eine Schicksalswahl auch für Europa. Denn das Land, das so wichtig für die deutsche Wiedervereinigung und die Demokratie im Osten war, hat sich verändert. Viele Jahre wurde das Land von der EU subventioniert, diese hat damit auch einen Veränderungsprozess mitfinanziert, der heute mit Sorge betrachtet wird.
Auswirkungen von Rassismus auf die psychische Gesundheit marginalisierter Communities. Ein offener Austauschraum zu psychischer Gesundheit im Kontext von Rassismus, generationalem Trauma und sozialer Ungleichheit. Gemeinsam reflektieren wir strukturelle Zusammenhänge und teilen Impulse für Resilienz sowie einen achtsamen Umgang mit Mental Health im Alltag.
Zur Situation von Geflüchteten an der nordfranzösischen EU-Außengrenze und zur Arbeit der badischen Seenotrettungsorganisation Sarah. Im Rahmen der Fotoausstellung zur Seenotrettung im Mittelmeer 10 Jahre zivile Flotte.
In der Nacht des 19. Februar 2020 erschießt ein Rassist neun junge Menschen in Hanau. Zurück bleiben trauernde Familien und Überlebende, die nicht nur für die Ermordeten, sondern auch um Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfen. Vier Jahre lang begleitet Regisseur Marcin Wierzchowski ihren unermüdlichen Widerstand gegen das Vergessen – und stellt die aktuell wieder drängende Frage: Wer gehört zu Deutschland und wer nicht?
Das diesjährige Programm hält hochkarätige Künstler*innen der Folks-Szene bereit. Mit dabei: Sängerin Eleanor Shanley als Duo mit Gitarrist und Sänger Ultan Conlon, die Conor Mallon Band um den gleichnamigen preisgekrönten Dudelsack-Spieler, das Iona Fyfe Trio, das schottische Musiktradition mit modernen Elementen verbindet sowie Tänzerin Lenka Fairy.
Rechtsextremer Terror ist kein Phänomen der Vergangenheit. Er bedroht bis heute Menschenleben und unsere Demokratie. Die Führung beleuchtet ausgewählte Fälle rechtsextremer Gewalt und fragt: Sind es Einzelfälle – oder hängen die Taten zusammen? Gegen wen richtet sich rechtsextremer Terror? Anmeldung unter: veranstaltungen-hs@hdgbw.de.
Der Vortrag von Dr. Cora Bieß gibt eine Einführung darin, wie Veranstaltungen in der Kulturarbeit, der politischen Bildung und der Demokratieförderung rassismus- und diskriminierungssensibel gestaltet werden können und bietet dabei Anregungen zur Reflexion des eigenen Handelns.
Das Theaterstück wirft, wie das Gefühl der Einsamkeit selbst, Fragen auf: Warum verlassen wir nicht einfach eine Gruppe, in der wir uns einsam fühlen? Was hat Einsamkeit mit Rassismus zu tun? Kann Einsamkeit gelegentlich auch gut sein? Auf der Bühne spielen 20 Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Biografien, und vielfältigen Fähigkeiten.
Atemlos und beklemmend sind die Schilderungen der Rettungseinsätze der Sea Watch 3-Crew vor der Küste von Sizilien, die der deutsch-iranische Comiczeichner Adrian Pourviseh als Beobachter und Seenotretter 2021 begleitet hat. Das Schimmern der See ist ein gezeichneter Augenzeugenbericht über den schrecklichen Alltag an den Außengrenzen Europas und ein lautstarker Aufruf zu mehr Menschlichkeit.
Der Roman der belgischen Buchautorin und Journalistin Gaea Schoeter ist provokant, radikal und eine erzählerische Ausnahmeerscheinung. Am Ende bleibt die Frage: Was ist ein Menschenleben wert? Geleitet wird der Abend von der Literaturexpertin Astrid Braun.
Scuola di Musica vocale da Camera unter der Leitung von Erik Battaglia. Von der schwebenden Eleganz des Belcanto bei Rossini und Bellini bis zur tiefen Ausdruckskraft von Mahler und Wolf entfaltet sich ein facettenreiches Programm voller Emotion und Klangfarben– ein musikalischer Dialog zwischen neapolitanischem Lied und deutschem Kunstlied.
Das Stück erforscht die Konzepte von Resilienz und Widerstand – physisch, räumlich und gesellschaftlich. Die drei Performer*innen bewegen sich in einem fortwährenden Kreislauf aus Zerstörung und Wiederaufbau innerhalb einer sich wandelnden Landschaft aus Hunderten von Holzklötzen. Aus diesem Prozess entstehen eine Reihe von Tableaus, die Bilder von Ruinen, Konflikten und zeitgenössischen Spannungen hervorrufen.
Zwanzig Jahre La Signora. Zwanzig Jahre lachen. Carmela De Feo ist sowohl als Musikerin als auch für ihrer Bühnenfigur La Signora mehrfach ausgezeichnet worden.
Ein gemeinsames Frühstück in entspannter Atmosphäre, ergänzt durch eine kreative Bastelaktion, die Raum für Austausch und Begegnung bietet. Ein zentraler Bestandteil ist ein Vortrag von Yasemin Kurt zum Thema Rassismus, der inhaltliche Impulse setzt und zur gemeinsamen Reflexion anregt.
Als ehemaliges Zentrum des Königreichs Württemberg sind in Stuttgart zahlreiche koloniale Spuren zu entdecken. An unterschiedlichen Stationen quer durch die Innenstadt werden sichtbare und unsichtbare Verflechtungen zwischen Stuttgart und ehemaligen deutschen Kolonien aufgedeckt. Ebenso wird über (post)koloniale Kontinuitäten bis in die Gegenwart gesprochen. Treffpunkt: Haltestelle Hölderlinstraße.
Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken, es sei ein tief gespaltenes Land. Dies ist jedoch eine Erzählung, die politisch generiert wurde und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt die Annahme in ihrem Buch als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte.
Eine Auswahl von Büchern, die sich mit den Themen Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen, kuratiert von Thomas Koch (Fliegende Bücher) und Lea Plott (Börsenverein BaWü). Die Schwerpunkte sind Kinder- und Jugendbuch, Sachbuch und Belletristik. (Siehe Bericht, S. xxx)
Expert*innen stellen die Zwangsmigrationsprozesse in Ungarn in den 1940er-Jahren sowie den aktuellen Stand der Forschung vor und untersuchen, wie die Vertreibung der Ungarndeutschen heute im kollektiven Gedächtnis der ungarischen Gesellschaft, in der wissenschaftlichen Forschung und im Schulunterricht präsent ist.
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt die in London lebende Mina in ihr Heimatdorf am Meer zurück. In der kleinen Bar ihres Vaters, einem Ort flüchtiger Begegnungen und unausgesprochener Geschichten, beginnt sie, seiner geheimnisvollen Vergangenheit nachzuspüren. Ein leiser, eindringlicher Roman über Herkunft, Erinnerung und die Suche nach Zugehörigkeit …
Songs von Zaz, aber nicht nur das, sondern auch englisch-sprachige Titel oder französische Versionen (z. B. von Amy Winehouse).
Vier Humor-Experten bringen in Sets von jeweils fünfzehn bis zwanzig Minuten das Publikum zum Lachen. U. a. mit Nektarios Vlachopoulos – mit rhythmisierten Wortkaskaden und pointiertem Sprachwitz übt der ehemalige Deutschlehrer mit griechischen Wurzeln gesalzene Gesellschaftskritik.
Dieser klassische Krimi wird im Rahmen der Stuttgarter Kriminächte aufgeführt, in englischer Sprache vom New English American Theatre (Neat). In dieser Umgebung im Kabarettstil sitzt das Publikum nah genug, um die Spannung zu spüren, während der legendäre Detektiv Hercule Poirot versucht, ein schockierendes Verbrechen aufzuklären …
Die queeren Undergroundkünste des Drag und Burlesque rücken immer weiter in den Mainstream. Deshalb hat sich das Stuttgarter Drag Kollektiv femininini gefragt: Wer und was geht im Mainstream unter? Welche Stimmen werden nicht gehört, welche Künstler*innen nicht gesehen, welche Kunst nicht gefördert? Mit dem Performance Projekt ATTENTION! rücken Künstler*innen mit Migrationsbiografie und BIPOC ins Rampenlicht. Zutritt ab 18 Jahren.
Seit 1995 liefern Hiss lyrische Lebenshilfe für alle Lagen des Daseins, den Rhythmus für ausgelassene Tanzabende, den Soundtrack zu unserem Alltag. Und das, ohne viel zu fordern: Tosender Applaus, etwas Wein, eine Brotzeit und ein paar Münzen sind ihnen Lohn genug. Eine einmalige Mischung aus Polka und Rock’n’Roll, Tex-Mex und Balkan-Blues, Ska und Country.
Mit Stuttgarter Vorlesepartner*innen die Welt der italienischen Kinderliteratur entdecken. Die Angebote dienen der individuellen Förderung des Sprachverständnisses.
Podiumsdiskussionen, eine afrikanischen Heritage-Show sowie Foto- und Videopräsentationen junger Models als starkes Zeichen für Vielfalt, Identität und Zusammenhalt. Ort in Kürze unter www.aktionswochen-stuttgart.de.
Michael Wollny und Émile Parisien – der vielfach ausgezeichnete deutsche Pianist und der französische Sopransaxophonist gelten als „Brüder im Geiste“. Ihr Duo steht für radikale Präsenz im Augenblick und ein breites Spektrum an Einflüssen: Jazztradition, Klassik, Pop, Neue Musik, Avantgarde und Mainstream verschmelzen zu unerwarteten Formen. (Siehe Bericht, S. xxx)
Anlässlich des 50. Todestages der großen deutsch-jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko widmen sich Etta Scollo und Eva Mattes gemeinsam mit dem Etta Scollo Trio einem Bühnenprojekt zwischen Musik, Poesie und Erinnerung. Kalékos Lebensweg steht exemplarisch für viele Stimmen, die durch Vertreibung und Heimatverlust zum Schweigen gebracht wurden – und dennoch weiterwirken.
Shirin Sengupta wurde bereits im Alter von drei Jahren durch ihre Eltern mit der grundlegenden klassischen Musik Nordindiens vertraut gemacht. Sie ist bekannt für die Reinheit der Raga-Darbietungen, die die Schönheit und Strenge der jeweiligen Stilrichtungen klar zum Ausdruck bringen.
Ort in Kürze unter www.aktionswochen-stuttgart.de.
Das Internationale Frühstück ist mittlerweile in Esslingen zur Institution geworden. Jeden dritten Sonntag im Monat finden hier Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur statt.
Die Kunst des chinesischen dunklen Tees entdecken: Geschmack, Zeit und Gesundheit. Ein dunkles Wunder, Pu Erh und mehr.
Welche Erfahrungen machen Menschen mit Bezügen zum Balkan, osteuropäischen und post-sowjetischen Ländern in Deutschland? Im Erzählcafé wird genau darüber gesprochen – gemeinsam und auf Augenhöhe. Nach einem kurzen Input zu Antiosteuropäischem Rassismus und Antislawismus gibt es Raum für die ganz persönlichen Perspektiven der Anwesenden – auf Deutsch oder in der Sprache, in der sich die eigene Geschichte richtig anfühlt. Gerne dürfen Erinnerungsstücke wie Bilder sowie Gegenstände mitgebracht werden. (Siehe Bericht, S. xxx)
Tomer Gardi erzählt eine Schelmengeschichte, frech, mit sprachlichen Kapriolen in Broken German, einer Kunstsprache mit ungewöhnlicher Rechtschreibung, eigenwilligem Satzbau und in nicht lupenreinem Hochdeutsch. Eine runde Sache erzählt Alltägliches neu und zeigt ganz nebenbei, wie radikale Aneignung von Sprache zur Rebellion werden kann.
In der international besetzten Formation Kuhn Fu trifft eine wuchtige Bläserfront auf eine treibende Rhythmusgruppe. Explosive Jazz-Rock-Psychedelia mit einem Sound, der Zappa-Geist, Surfsounds, Metal-Riffs, Kabarett-Witz und improvisatorische Freiheit zu einer packenden Erzählung verschmilzt. Gilipojazz bringen die Grenzen des Jazz zum Bersten. Das madrilenische Power-Trio mit einer Show, die zwischen Jazzclub, Punkkeller und Prog-Arena zündet.
Tan Çağlar, Okan Seese und Timur Turga zeigen, dass Humor keine Grenzen kennt – und Inklusion nicht erklärt, sondern humorvoll erlebt werden kann. Der Rollstuhl, der Blindenstock und die Gebärdensprache gehören für die drei Comedy-Stars genauso selbstverständlich zur Bühne wie das Mikrofon.
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Die Veranstaltung bringt Künstler*innen und Musikliebhaber*innen zusammen und schafft Raum für kulturellen Austausch, Begegnung, Vernetzung und das gemeinsame Live-Erleben von Musik.
Als gebürtiger Nürnberger sieht er in Mittelfranken das Kurdistan Bayerns, doch ist er keineswegs im Clinch mit bajuwarischem Brauchtum. Er ist vielmehr ein brückenbauender Vernetzer zwischen Kulturen und Menschen.
Marco Stroppa (Verona, 1959), ist einer der ersten Komponisten in Italien, der sich mit Computermusik und Kompositionen mit Live-Elektronik beschäftigt hat.
Das Tara Lily Duo macht den Auftakt an diesem Abend. Aufgewachsen in einem britisch-bengalischen Haushalt in Peckham, zwischen Punk, bengalischer Folklore und klassischem Jazz, entwickelte Tara Lily früh eine radikal offene musikalische Sprache. Im Anschluss ist die mongolische Sängerin Enji zu Gast. Ihre Lieder erzählen oft von Herkunft, Sehnsucht und dem Mut, sich selbst neu zu verorten.
Zu Gast sind zwei, die das Deutsch-Türkische Kabarettfest von Anfang an begleiten: Landtagspräsidentin Muhterem Aras, freiheitsliebende Demokratin aus einer kurdisch-alevitischen Zuwandererfamilie, und Muhsin Omurca, „Vater des Migrantenkabaretts“ und Erfinder des damals noch völlig anders gemeinten Wortes „biodeutsch“.
Die digitale Revolution ist in vollem Gange – doch wohin führt sie uns? In seinem neuen Programm KI – Kritische Intelligenz nimmt Fatih Çevikkollu die Herausforderungen der digitalen Welt ins Visier.
Almanya’da yaşayan gurbetçilerin dünyaya bakış açılarından, Türkiye’deki akrabaların bize „Almancı“ tavırlarına, alman komşularla yaşanan problemlerden, kadın-erkek çatışmalarına, sosyal tartışmalardan futbola kadar bir çok konuyu mizahi yönden ele alan komedyenler seyircilerine 2 saatlik kahkaha dolu bir akşam yaşatıyorlar.
Der brasilianische Amaro Freitas, der in einem Vorort von Recife aufwuchs, erregte schon in seiner Jugend als „Wunderkind“ großes Aufsehen. Freitas Debütalbum Sangue Negro (2016) und das Folgealbum Rasif (2018) wurden rasch international bekannt. Im Anschluss steht der Auftritt von The Bad Plus auf dem Programm.
Die türkische Rockband Seksendört bringt ihre einzigartige Mischung aus Rock und anatolischen Klängen auf die Bühne. In der Subkultur fest verwurzelt und durch das Internet bekannt geworden, begeistert die Band mit emotionalen Songs und energiegeladenen Live-Auftritten.
Der südafrikanische Pianist, Komponist und Anti-Apartheid-Aktivist wurde von Nelson Mandela einst „unser Mozart“ genannt – ein Hinweis auf jene stille Autorität, mit der Ibrahim seit Jahrzehnten Jazzgeschichte schreibt. Ibrahim formte aus afrikanischen Traditionen, Gospels und amerikanischem Jazz ein unverwechselbares Klanguniversum.
Die Streuung findet täglich von 10 bis 17 Uhr statt. Sie ist in dieser Zeit immer zugänglich. Jeder Streuungstag beginnt und schließt mit einem 15-minütigen Gebet, der Puja. Der letzte Tag der Streuung endet um 15 Uhr mit einer Schlusszeremonie, einem Weltfriedensgebet und dem Zerstören des Mandalas.
Askeladden sitzt am Herd und stochert in der Asche herum, wie das Aschenputtel. Atemlose Stille herrscht zu Beginn, staunendes Gemurmel beim Anblick des Königs, Erschrecken bei den Auftritten des Trolls, Gelächter …
Mit Gäst*innen aus der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie den Gamechangern Carsten Waldeck, Geschäftsführer von SHIFTphone und Charles Nkazamyampi, burundischer Nationalheld und Silbermedalliengewinner der Weltmeisterschaften im 800-Meter-Lauf.
Das Berliner Duo Santi undTuğçe ursprünglich aus Asunción (Paraguay) und Istanbul (Türkiye) verbindet elektronische Sounds, poetisches Storytelling und globale Einflüsse zu einer atmosphärischen Klangwelt.
„Ich werde nicht hassen“, sagt der palästinensische Arzt Izzeldin Abuelaish. Nachdem drei seiner Töchter und seine Nichte 2009 durch einen israelischen Angriff in Gaza ums Leben kamen.
Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung eines praxisnahen Bildungsmoduls. Eine ideale Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven zu gewinnen und Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv mitzugestalten.
Sportler und burundischer Nationalheld Charles Nkazamyampi engagiert sich für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Sport in Burundi. Was können Organisationen und Engagierte in Baden-Württemberg von Burundi lernen?
Zur Messe Fair Handeln 2026 wird der ehemalige burundische Leichtathlet Charles Nkazamyampi begrüßt. Das Netzwerktreffen stellt Sport als Brücke für Frieden und Zusammenhalt in den Mittelpunkt – inspiriert von seiner bewegenden Geschichte. Im Fokus steht die Frage, wie Sport Vertrauen stärken und Brücken bauen kann und was Baden-Württemberg von Burundi lernen kann. Eine Anmeldung erfolgt ausschließlich über https://eveeno.com/bw-burundi-26.
Die Philharmoniker präsentieren Dvořák und Tschaikowskys unter der Leitung von Nicolò Foron. Panta Rhei besteht aus Mazen Mohsen und Hans Fickelscher, die ihre musikalischen Welten verschmelzen lassen, sowie Eleanna Pitsikaki und Nina H. Sie bauen gemeinsam musikalische Brücken und erzählen Geschichten jenseits von Grenzen.
Das Zusammenspiel von Gitarre und Klarinette zählt zu den seltenen und besonders reizvollen Klangbegegnungen in der klassischen Musik. Linda Gulyás-Nagl und Jamshid Nasseri stellen diese außergewöhnliche Besetzung mit Musik vom Barock bis zum Impressionismus vor. Es erklingen u. a. Werke von Bach, Vivaldi, Piazzolla und Ibert.
Der spanisch-russische Ausnahmepianist Grigory Sokolov präsentiert Beethoven und Schubert mit Präzision, Rhythmik und tiefem Ausdruck.
Inspiriert von Alan Parkers Antikriegsfilm von 1984 erzählt das Tanztheater Katja Erdmann-Rajski tänzerisch die Geschichte Birdies. Kriegstraumatisiert lebt er in einer doppelten Isolationshaft.
Es diskutieren Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, migrantisch-diasporischen Netzwerken und Politik in der Messe Stuttgart über Fluchtursachen, gesellschaftliche Teilhabe und globale Verantwortung. Workshops, politische Impulse sowie Beiträge aus Kunst und Musik verbinden bis 15 Uhr persönliche Erfahrungen mit entwicklungspolitischen Perspektiven.
Gemeinsam können Interessierte entdecken, wie niederländische Künstler*innen ihre weiten Küsten, flachen Landschaften und das besondere Licht in eindrucksvollen Bildern festhalten.
Weltbekanntes lustiges Märchen von Charles Perrault mit Liedern und Tänzen. Ein armer Bursche erbt von seinem Vater einen klugen Kater, der sich seines Herren annimmt, listig Reichtümer vortäuscht und ihm die Gunst des Königs und die Hand seiner Tochter zu verschaffen weiß.
Die Führung lädt ein zu einer Begegnung mit der Lehre Siddhartha Gautamas.
Die Kirschblütenzeit ist für Japaner*innen etwas Besonderes. Die Kirschblüten sind nicht nur ein Zeichen des Frühlings, sondern auch des Anfangs.
Farida Khalaf ist eine der bedeutendsten Stimmen der jesidischen Gemeinschaft. Als Überlebende des Genozids an den Jesid*innen und ehemalige Gefangene des sogenannten „Islamischen Staates“ setzt sie sich weltweit für Gerechtigkeit und die Rechte der Überlebenden ein. Im Zentrum steht ihr Buch Das Mädchen, das den IS besiegte.
Cloth, bestehend aus den schottischen Zwillingen Rachael und Paul Swinton, sind eine besondere Partnerschaft – auf der Bühne, im Studio und als Menschen.
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Folk, Balkan Beats, Pop und Global Umpa reißen Malaka Hostel spielend die unsichtbare Mauer zwischen Band und Publikum nieder. Sie singen spanisch, deutsch, tschechisch oder englisch – Musik ist ihre ,World Language‘. Folkloristisches, egal ob vom Balkan oder aus den Anden, findet seinen Platz.
Die Stuttgarter Musikerin Gaisma bringt eine speziell für die Theaterhaus Jazztage konzipierte Show auf die Bühne: Hip-Hop, Rap, Neo-Soul und Clubsounds. Sorvina, in New York geboren und in Berlin zu Hause, bringt zudem ihren Mix aus Jazz-Rap, Neo-Soul, Gospel und alternativem Hip-Hop auf die Bühne.
Mit Kurzführungen und Mitmachaktionen: Bau von Insektenhotels, Herstellung von Schmetterlingsschmuck und Abschiedsbild. Wohin fliegt Albi jetzt?
Ein hermetisch verschlossenes Stück, wo die Fragen nach dem Sinn des Lebens ohne Antwort bleiben.
The Welcome Club is a monthly get-together for young people in Stuttgart. Every month there is a new and exciting theme to look forward to.
In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt es als Kind in Bremen-Nord. Ihr Vater Avi in einer Klosterschule in Jerusalem. Die Großmutter Maryam als Gastarbeiterin in Deutschland. Die Urgroßmutter Armine auf den Straßen von Istanbul.
Die deutsch-spanische Tanzpädagogin und ehemalige Erste Solistin des Stuttgarter Balletts Sonia Santiago verbindet bei dieser besonderen Führung die Inhalte der Ausstellung Ballettwunder mit persönlichen Einblicken aus ihrer Zeit auf und hinter der Bühne. Anmeldung erforderlich unter: https://www.stadtpalais-stuttgart.de/veranstaltungen.
Gemeinsames Eintauchen in die ukrainische Kultur und Geschichte, ein Handtuch wird bemalt und ukrainische Köstlichkeiten probiert. Mit Anmeldung bis 10.4.26 im Stadtteilhaus.
Der erste Teil, Die Frau als Mensch – Am Anfang der Geschichte, war die Sachbuchsensation des Jahres 2025. Mit Schamaninnen folgt nun die Fortsetzung von Ulli Lusts groß angelegter Erforschung unserer Ursprünge und der Rolle der Frau in der menschlichen Kunst und Kulturgeschichte.
Seit Frühling 2024 formieren sich in Deutschland neue gewaltorientierte rechtsextreme Jugendstrukturen. Was steckt hinter der „Revolte-Strategie“ der Jungen Nationalisten und dezentralen „TikTok-Divisionen“?
Lena Goreliks neuer Roman erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung. Er bildet den Auftakt der neuen Reihe Weltalltage. Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe sind Gradmesser einer Demokratie. Eine Gesellschaft, in der sich möglichst viele Menschen einbringen können, begegnet extremistischen Strömungen mit mehr Standfestigkeit.
Drei türkische Frauen aus der ersten Einwanderergeneration: Sie kommen in ein fremdes Land, das so ganz anders ist, als ihre Vorstellungen davon waren. Sie wollen nicht lange bleiben, und stehen doch vor der Herausforderung, sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden.
Königsberg war einst Heimat einer traditionsreichen jüdischen Gemeinde. In Kaliningrad gibt es inzwischen wieder ein reges jüdisches Leben. Der Verein Juden in Ostpreußen setzt sich seit über zwanzig Jahren zum Ziel, Nachfahren ostpreußischer Jüd*innen, die auf allen fünf Kontinenten leben, mit Bewohner*innen des heutigen Kaliningrads in Kontakt zu bringen.
Exilautorin Maria Leitner schildert in ihrem Roman eindrucksvoll den Lebensweg einer jungen Frau während der Zeit des Nationalsozialismus.
Podiumsgespräch zum Thema Unterwanderung, Spaltung und rechte Täuschungsstrategien. Rahmenprogramm der Sonderausstellung Rechtsextremer Terror – Angriffe auf die Demokratie.
Drei Helden in einem neuen, haarsträubenden und urkomischen Abenteuer, die Songs wie Volare, Bello e impossibile oder Felicità präsentieren.
Mit seiner wandelbaren und charismatischen Stimme verleiht der Kölner Comedian Sertaç Mutlu seinen Geschichten Leben. Dies macht er mit so einer charmanten, sympathischen Art und Weise, sodass man gar nicht anders kann, als aufmerksam zuzuhören und sich unterhalten zu lassen.
Nach Gedenkveranstaltungen, Landtagswahlen und harter Abschiebepolitik spricht ein Betroffener des Genozids an den Jesid*innen: Farhad Alsilo liest aus seinem Buch Der Tag, an dem meine Kindheit endete. Angesichts der anhaltenden Bedrohung von Jesid*innen, neuen Vorstößen des IS in Syrien und Abschiebungen von Jesid*innen aus Stuttgart und dem Land, teilen auch Rechtsanwalt Stefan Weidner und Asylpfarrer Sebastian Molter ihre Einschätzungen zu aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik.
Eindrücke aus Havanna, Pinar del Río und Cotorro von Familie, aus der Provinz und von der Straße. In Wort und Bild von Hilde Gerigk und Reiner Hofmann, Mitglieder der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, Gruppe Stuttgart.
Geboren 1999 in Terrassa (Barcelona), konzertierte der katalanische Organist Pol Àlvarez Viciana bereits seit jungem Alter in renommierten europäischen Festivals und Konzertreihen und lehrte in Meisterkursen. Sein Interesse an bildenden Künsten und an der Dramaturgie der Programmgestaltung äußerte sich in Zusammenarbeiten mit Künstler*innen wie Xabier Egaña und Nikolaus Koliusis.
Perowanowitsch ist seit Monaten mit dem Rad unterwegs: Quer durch Europa porträtiert er Städte, die konsequent auf gute Wege, sichere Kreuzungen und gemeinsames Miteinander setzen. Sein Film zeigt, wie aus Visionen konkrete Räume werden, in denen Menschen entspannter, schneller und leiser unterwegs sind.
Der Band versammelt Reden gegen das Nichtstun, gehaltene und ungehaltene, denn wir müssen, so Saša Stanišić, den Härten und dem Leid der Menschen etwas entgegensetzen. Stanišić setzt auf die Kraft der Erzählung, der Geschichte. Denn seine Reden sind genau das: Kluge Geschichten gegen die Schwerkraft der Welt.
Seine Jahresrückblicke sind längst Kult. So wie seine alljährlichen Maibockreden im Hofbräuhaus längst legendär sind. Aber wenn Django Asül ein neues Bühnenprogramm zimmert, geht es nicht um das alltägliche Kleinklein in Politik und Gesellschaft, sondern um die großen Themen.
Shodo, die japanische Kunst des Schreibens mit Pinsel und Tusche, verbindet Ausdruck und Achtsamkeit. Der Vortrag vermittelt Grundlagen und Techniken und bietet einfache Schreibübungen zur Förderung von Konzentration und innerer Ruhe. Anmeldung erforderlich.
Veranstaltung im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Erinnerungskultur in Italien und Deutschland und ihre Rolle in einer für Demokratien kriselnden Zeit geprägt von internationalen Konflikten und gesellschaftlichen Spannungen. Anmeldung: 0711 / 16 28 10.
M | Я ist ein abstrakter Tanzdialog über Frieden, Gewalt und das Verhältnis von Individuum und Kollektiv. Der Titel stammt aus dem Slawischen und bedeutet zugleich Frieden und Welt; das spiegelverkehrte „Я“ steht im Kyrillischen für das Ich. M | Я untersucht, wie globale Konflikte in persönliche Haltungen, Körper und Beziehungen einsickern. Erziehung, Propaganda, der Verlust von Dialog und innere Zerrissenheit werden ebenso thematisiert wie die Möglichkeit von Verständigung und Verantwortung. Die Performance fordert dazu auf, eigene Überzeugungen, Wahrnehmungen und Vorurteile zu hinterfragen.
Mit ihrem Fusion-Folk-Pop verwebt Selin Sümbültepe Melodien aus dem Nahen Osten mit westlicher Pop-Ästhetik und schafft so einen Sound, der sowohl zeitgemäß als auch tief in der Tradition verwurzelt ist. Im Jahr 2024 veröffentlichte sie ihre EP Hemhal („Vereinen“) – eine lebhafte Hommage an die reiche Kultur von Hatay, ihrer Heimatregion im Südosten der Türkei.
„Code-Switching“ bezeichnet den bewussten Wechsel in Sprache und Verhalten zum Beispiel als Schutzmechanismus gegen Diskriminierung. In der Performance untersuchen der Künstler Julius Pristauz und die Performer*in Fran Klein, wie sich gesellschaftliche Normen in Körpern sowie Interaktionen zeigen.
In Erinnerung an Péter Horváth und seine ungarischen Wurzeln geht es bei diesem Konzert auf eine künstlerische Zeitreise zurück in die Österreichisch-Ungarische k. u. k.-Monarchie. Im Anschluss an das Konzert sind Interessierte zum Austausch bei Wein und Snacks eingeladen. Anmeldung bis zum 10. April erforderlich: phs@peter-horvath-stiftung.de.
Das Internationale Frühstück ist mittlerweile in Esslingen zur Institution geworden. Jeden dritten Sonntag im Monat finden hier Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen statt.
Studierende der politischen Wissenschaften der Universitäten Bordeaux und Stuttgart präsentieren ihren Kurzfilm Parlez vous … pommes frites? zum Thema Vorurteile. Sind Deutsche eher ernst, diszipliniert und pünktlich? Und sind Franzosen humorvoll und unzuverlässig? Orphée Daillet und Pauline Strempel zwischen Deutschland und Frankreich gependelt und waren genervt und gelangweilt, ständig mit solchen Klischees konfrontiert zu werden.
Verbundenheit von Formen, Materialien und Motive mit Wissen, Status und kulturellen Praktiken.
Die Besiedlung des riesigen Amazonas-Regenwaldes fand schon vor über 10.000 Jahren statt. Inzwischen sind die indigenen Einwohner*innen dieser Region einerseits vom Klimawandel und andererseits durch intensiven Rohstoffabbau bedroht.
Dionysis Savvopoulos verband Rembetiko mit westlichen Liedformen, griechische (makedonische) Volksmusik mit Stilelementen US-amerikanischer Musiker wie Bob Dylan und Frank Zappa. Wegen seiner markanten Stimme wurde Savvopoulos mit Bob Dylan verglichen.
Wie geht es weiter nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, der sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik eingebrannt hat? Zusammen mit der Betroffenen-Initiative 19. Februar greift Tuğsal Moğul die Ereignisse rund um die Mordnacht auf.
Die türkische Popkünstlerin Aleyna Tilki verbindet Pop, Dance und elektronische Einflüsse mit einer mutigen künstlerischen Identität. Zwischen Mainstream und junger Popkultur prägt sie eine neue Generation internationaler Sounds und bringt frische Energie auf die Bühne.
Der slowenischstämmige Jazzbassist Branko Arnšek stellt in seiner Reihe Standardtime Titel aus dem Jazzkosmos vor. Die Stücke präsentiert das Jazztrio mit Frank Eberle am Piano und Chris Barchet am Schlagzeug. Ausgeschmückt wird mit Anekdoten und Hintergrundinformationen von Branko.
Wie entstehen Kriege? Und wie Frieden? Ulrike Herrmann untersucht in ihrem Buch große internationale Konflikte und analysiert die Gründe. Sie zeigt u. a. am Beispiel Russlands, wie die wirtschaftliche Entwicklung des Landes permanente Kriege auch in Zukunft wahrscheinlich macht.
Die Anwesenden kochen und genießen französische Gerichte und erfahren mehr über die politische Landschaft Europas und Frankreichs: vom EU-Gründungsmitglied bis zur aktuellen Politik Macrons.
Wie kann eine Gesellschaft wie in Kolumbien nach Jahrzehnten von Gewalt und Bürgerkrieg zu Frieden und Versöhnung finden? Es wird insbesondere der Ansatz der „Transitional Justice“ beleuchtet, wobei neben juristischen Verfahren auch auf Versöhnung und eine starke Einbindung der Opfer gesetzt wird.
Durch das Programm führt der deutsch-französische Kabarettist Alfons, der das Publikum mit langjährigen Wegbegleiter*innen auf 75 Jahre gemeinsame Geschichte(n) mitnimmt. Ein Ensemble regionaler wie internationaler Künstler*innen verleiht dem Abend seine besondere Atmosphäre.
Die Dokumentation von Adrian Oeser zeigt, wie sehr die Überlebenden der NS-Verfolgungen in Deutschland jahrzehntelang weiter stigmatisiert und diffamiert wurden, wie sich diese Erfahrungen auf die nachfolgenden Generationen bis heute auswirkt, und wie erst die Bürgerrechtsbewegung der Sinti*zze und Rom*nja selbst eine Änderung in Politik und zumindest Teilen der Öffentlichkeit, der Medien und der Gesellschaft bewirkte.
Bereits seit über einem Jahrzehnt zählt der US-Songwriter Steve Gunn zu den Vorreitern eines experimentellen Sounds zwischen Folk, Indie-Rock und Avantgarde.
Das Stück verzahnt zwei Geschichten: Den Text Geheimplan, über das geheime Treffen von AfD-Politikern, Neonazis, Identitären und finanzstarken Unternehmern in Potsdam im November 2023 und Opas Heimat, welcher die Geschichte einer türkischen Familie in Deutschland erzählt.
Von der Agentur für Arbeit Esslingen: Stefanie Röcker (Arbeitsvermittlung und Migrationsbeauftragte) und Markus Knorpp (Teamleitung Berufsberatung). Anmeldung: https://eveeno.com/ChancenschaffenWissenteilen.
Der Vortrag wird aufzeigen, wie unterschiedlich sich die deutsche und französische Sicherheitspolitik seit 1945 entwickelt hat und welche Möglichkeiten sich heute für die Zusammenarbeit eröffnen.
Musikalische Lesung von Auszügen aus Albert Schweitzers Korrespondenz mit J. F. Kennedy, Theodor Heuss und anderen Entscheidungsträgern.
In dieser Diskussion werden Robin Quinville (Direktorin des Global Europe Program des Wilson Center) und Dr. Martin Kilgus (Vereinigung der Vereinten Nationen in Deutschland – Baden-Württemberg) die Herausforderungen und Chancen untersuchen, denen eine der weltweit wichtigsten bilateralen Partnerschaften gegenübersteht.
Zwei Autorinnen, zwei Romane: einmal Rumänien und die Geschichte von Anni, die gegen Einsamkeit, Armut und Fremdsein in Deutschland kämpft. Und einmal Kasachstan. Hier spielt die Geschichte einer deutschmennonitischen Familie in den 80er-Jahren.
Guillaume Artus, Laurens Groll, Philipp Körner und Olivier Marger vom Almaviva Cello Quartett sind angetrieben von dem Wunsch, ihre instrumentale Virtuosität, ihr fundiertes Opernrepertoire und ihre Vielseitigkeit in Crossover-Arrangements oder Filmmusik zu fördern. Seit 2025 arbeitet das Quartett mit dem international renommierten Bass-Sänger François Lis zusammen.
Hier können alle Interessierten erfahren, wie sie ein Stuttgarter Grundschulkind mit schwierigen Startbedingungen gezielt stärken und dessen Potenziale fördern können. Anmeldung unter www.kinderhelden.info/#events.
Wie kann man den unerwarteten Tod der besten Freundin ertragen? Adela steht völlig neben sich und wird in eine Zeit zurückversetzt, in der sie mit Elena und Luci das Leben und ihre Freundschaft feiert.
Rap gibt marginalisierten Stimmen Gehör, polarisiert und provoziert, artikuliert Protest und gesellschaftliche Themen. Der Blick auf Rap zeigt, wie Kunst, Verantwortung und Diskurs zusammenwirken.
Seit Jahrzehnten lebt und schreibt Bachtyar Ali in Deutschland, stets über Kurdistan. Aus dem Exil heraus hält er dieses zerrissene Land literarisch am Leben mit einer ihm eigenen Mischung aus Märchen und Politik, aus Verzauberung und Gewalt. Ein Gespräch über die Notwendigkeit, die brutale Realität zu poetisieren.
Huza Fusion ist ein innovatives Musikprojekt, das Musiktraditionen aus Rwanda mit europäischer Klassik in einen zeitgenössischen Dialog bringt. Fünf Musiker*innen aus Rwanda – mit traditioneller Perkussion, Inanga (Schalenzither) und modernen Instrumenten – treffen auf den Pianisten Konstantin Dupelius, um gemeinsam eine neue, genreübergreifende Klangsprache zu entwickeln.
Alfons erzählt in seinem Programm die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend samtigen Grau deutscher Amtsstuben. Und Alfons kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Von Flügelklängen umspielt wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux.
Depuis sa création, le REFApéro crée des rencontres entre francophones autour de leurs projets et services. Cette édition inédite s’associe à Séverine Romanet pour un spectacle d’humour exceptionnel.
Die Freundschaft zwischen Paula und La Maestra wird durch ein Ereignis auf einer Party erschüttert, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Paula will nicht darüber sprechen, La Maestra will in die Offensive. Was ist der richtige Weg?
Vier Jahrzehnte voller Begegnungen, Wachstum und gelebter Gemeinschaft liegen hinter dem Eltern-Kind-Zentrum. Die Feier beginnt mit einer Vernissage, es gibt Kinderdisco, einen „etwas anderen Festakt“ und ab 20.30 Uhr 80er-Jahre-Disco. Anmeldung: kurse@eltern-kind-zentrum.de.
Eine Taubenzucht als Erbe, darauf ist der 18-jährige Emilio nicht vorbereitet. Zwischen Trauer und Erwachsenwerden sucht er seinen Weg wie die Tauben, die sein Schicksal bestimmen könnten.
Wo sind meine Geschwister? Lucía kommt eines Tages nach Hause und sie sind spurlos verschwunden. Die Nachbarn wissen von nichts, die Mutter spricht nie über diesen Tag. Aber Lucía will herausfinden, was passiert ist, und macht sich auf die Suche …
Fest Lange französische Einkaufsnacht in Gerlingens Innenstadt mit französischen Leckereien und Wein.
Drei Zeitzeug*innen, die in den 1970er und 1980er Jahren aus der damaligen Tschechoslowakei nach Westdeutschland geflüchtet sind, werden ihre persönlichen Geschichten von Flucht, Neuanfang und Integration in Stuttgart erzählen. Mit welchen Herausforderungen und Chancen sahen sie sich konfrontiert? (Siehe Bericht S. xxx)
Ausgehend von den ersten Kontakten mit der kolonialen Welt im 18. Jahrhundert, zeichnet der Vortrag die Veränderungen und Herausforderungen nach, mit denen die Bororo im Laufe der Zeit konfrontiert waren, bis hin zur heutigen Situation.
Der Film handelt von den Stunden nach dem Mord an einem Mann, einem Unternehmer mit Frau und Töchtern, der auf mysteriöse Weise in seinem Haus getötet wurde. In der Villa des Toten versammeln sich alle Frauen, die auf die eine oder andere Weise zu seinem Leben gehörten. Anmeldung erforderlich unter Telefon 0711/16 28 10.
Dieser Abend ist der Resilienz gewidmet. Die ausgewählten Lieder erzählen von Stärke und Zerbrechlichkeit, von Trauer und Trost, von Hoffnung und Lebensfreude. Der Abend lädt dazu ein, sich der eigenen Kraft bewusst zu werden und sie im gemeinsamen Klang mit anderen neu zu entdecken.
Mit Hits wie My Baby Just Cares For Me und Feeling Good wurde die US-amerikanische Sängerin und Pianistin Nina Simone zur Jazz-Ikone. In der fesselnden Konzert-Show Die Nina Simone Story lässt die renommierte Stuttgarter Jazz-Sängerin Fola Dada zusammen mit einem hochkarätigen Ensemble Leben und Musik der Ausnahmekünstlerin lebendig werden.
Mit Anna Kaess/Theresa Kempf, Houédo Dieu-Donné Parfait Dossa und Julianna Herzberg, Regie und Dramaturgie: Robert Atzlinger und Boglárka Pap.
Comedy steckt überall und Simon Pearce – der hat sie in den Knochen. Klingt komisch, ist aber funny. Wenn er die Bühne betritt, wird aus Alltag Comedy und aus Alltagstrouble Stand-up.
Guttenberger und Jankeje-Trio mit Special Guest aus Tschechien: Ondrej Stveracek am Saxophon.
Mit großer Leidenschaft für Käse und Gefahr im Nacken begibt sich Santiago, ein argentinischer Polizist, auf ein Abenteuer an der Grenze zwischen Argentinien und Uruguay. Stück für Stück legt er seine einst identitätsstiftende Polizeiuniform ab und erfindet sich im Unbekannten neu.
Basar im Zeichen von Begegnung, Austausch und Geselligkeit. Es gibt eine Vielfalt an Kinderkleidung, Schuhen, Spielsachen, Büchern und vielem mehr.
Die Ausstellung präsentiert herausragende Zeugnisse deutsch-französischer Geschichte vom späten Mittelalter bis heute.
Kinder-und Familienprogramm u. a. mit Lesungen für Kinder, dem deutsch-französischen Magier Maurice Grange sowie Schnuppersprachstunden für Kinder. Begegnungen mit frankophilen Persönlichkeiten aus der Region, Gewinnspiele, Kulinarik.
Die Landeshauptstadt wird zur Bühne einer faszinierenden deutsch-französischen Geschichte. An 24 Stationen führt der Stadtrundgang zu Orten, an denen sich französische Kultur, Geschichte und persönliche Lebenswege in das Stadtbild eingeschrieben haben. Weitere Führung um 17 Uhr.
„Wenn es keinen Diskurs gibt, was tut man? Man schafft einen.“ Ausgehend von dieser Aussage eines Mitglieds der Mapuche, eines indigenen Volkes im Süden Argentiniens, soll ein Gerichtsprozess den Mord an Rafael Nahuel aufklären.
Eine Familie in Ecuador blickt stolz auf ihren deutschen Vorfahren, den Forscher Theodor Wolf. 100 Jahre nach seinem Tod erschüttert ein Geheimnis fest geglaubte Gewissheiten. Eine Auseinandersetzung mit kolonialem Erbe, Erinnerung, Stolz, Vergessen und Geschichten.
Die Autorin erzählt von afrodeutscher Gegenwart und Geschichte, von Zugehörigkeit, Familie und der Suche nach Verbundenheit: Kekelis Leben verläuft zunächst in geregelten Bahnen – bis ihre geheimnisvolle Cousine Afi aus Togo auftaucht.
Das instrumentale Post-Metal-Quartett Syberia aus Barcelona hat mit seinem im Januar 2026 erschienenen Album Quan tot s’apagui einen neuen Höhepunkt erreicht. Dieses Werk ist vollständig in katalanisch konzipiert und textlich assoziiert.
Der niederländische Singer-Songwriter Dotan präsentiert auf seiner Solo Acoustic Tour intime Konzerte zwischen Indie, Folk und Singer-Songwriter-Kultur. Die reduzierten Shows rücken Stimme, Gitarre und persönliche Geschichten in den Mittelpunkt und schaffen eine besondere Nähe zum Publikum.
Weltbekannte Stücke wie C’est si bon, La mer, oder Petit Fleur und weitere Juwelen aus der reichhaltigen Schatzkiste des französischen Chansons interpretiert das Trio mit viel Können und ansteckender Freude.
Über Jahrhunderte hinweg wurden „Gitanos“, die andalusischen Rom*nja, unterdrückt. Der Flamenco zeigt ihre Verzweiflung und Wut, aber auch ihre Widerstandskraft und ihre überschäumende Lebensfreude. Es erwartet einen eine musikalische Reise durch den Reichtum des Flamencos, der mit den tausendjährigen Wurzeln der Sinti*zze und Rom*nja in Europa verbunden ist.
Der türkische Sänger Koray Avcı begeistert mit gefühlvollen Texten, eingängigen Melodien und beeindruckenden Live-Auftritten. Seit seinem Durchbruch 2013 hat er sich eine treue Fangemeinde aufgebaut und ist eine prägende Stimme der türkischen Musikszene.
Das Tagebuch ihrer Mutter in Händen macht sich die 18-jährige Marina auf, um die Familie ihres Vaters kennenzulernen. Eine verwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten stürzt auf sie ein. Wie waren ihre Eltern wirklich?
Die Teilnahme am 9. Yidish-Festival ist für die Sängerin eine große Freude, zumal ihr Vater vor und nach dem Krieg in Stuttgart lebte und ein ihm gewidmeter Stolperstein an seiner letzten Wohnadresse im Stuttgarter Westen liegt. Für dieses Konzert bringt Eleanor ihren Charme, ihre Stimme, ihren Humor und ihre Liebe zum Yidishen mit ins Hotel Silber.
Licht ist in islamisch geprägten Regionen ein kostbares Element in Religion und Alltag. Interessierte sind dazu eingeladen, im Museum in die Kulturen der Gebiete einzutauchen, die früher Khurasan genannt wurden: Land des Sonnenaufgangs.
Das Atelier Ludwigsburg-Paris ist ein renommiertes, einjähriges Weiterbildungsprogramm, das seit 2001 von der Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit La Fémis in Paris durchgeführt wird. Jedes Jahr entstehen so neun Kurzfilme zu einem gemeinsamen Thema. Diesmal: Glück gehabt / Coup de Bol.
Nach dem Tod ihrer Schwiegertochter infolge einer Frühgeburt legen sich Schweigen und Fassungslosigkeit über Evas Familie. Während sie die Fürsorge für ihre Enkelin übernimmt, ringt sie darum, wieder einen Zugang zu ihrem Sohn Gustavo zu finden.
Das Konzertprogramm Vive la France entführt das Publikum in die faszinierende musikalische Welt des 19. und 20. Jahrhunderts unter der Leitung von Friederike Kienle.
Eine lebhafte Komödie voller Intrigen, Missverständnisse und überraschender Wendungen. Mit feinem Humor beleuchtet sie menschliche Schwächen und sozialen Rollenbilder und endet in einem ebenso unerwarteten wie befreienden Finale.
In ihrem neuesten Theaterstück möchte die Exilkubanerin und Regisseurin Caridad von dem Exodus ihrer Landsleute aus Kuba berichten. Dazu interviewt sie Menschen rund um die Welt.
Der Choreograf Antonio bereitet eine Aufführung von Georges Bizets berühmter Oper Carmen vor. Voller Eifer, ja mit Besessenheit, sucht er nach der Idealbesetzung für seine Primaballerina.
Nach dem fulminanten Start seiner Late Night Show kehrt der charismatische Comedian Nebi Tuncer – bekannt als „The Great Nebi“ – mit einer neuen Ausgabe seines Erfolgsformats zurück. Das Publikum erwartet ein Abend, der klassische Late-Night-Elemente mit moderner Stand-up-Comedy und Live-Musik verbindet: pointierte Talks, überraschende Einblicke und beste Unterhaltung sind garantiert.
Magnus Dauner ist Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist. Mit Projekten wie Portrait in Rhythm schafft er offene Klangräume, in denen Rhythmus als verbindende, transkulturelle Sprache erlebbar wird. An diesem Abend wird er mit der Ziryab-Akademie präsentieren, was in der von ihm geleiteten Masterclass die Tage zuvor erarbeitet wurde.
Die 50-jährige Bea durchlebt gerade eine Scheidung und Denís, ein 28-jähriger trans Mann, kämpft mit einem unsicheren Job. Ein unerwarteter Vorfall bringt beide zusammen und diese Begegnung verändert ihr Leben für immer.
Czernowitz umgibt ein Mythos – an diesem Ort entstand eine sprachliche und kulturelle Welt, die in der europäischen Kulturgeschichte wohl einzigartig war. Die jüdische Bevölkerung hatte daran entscheidenden Anteil: Sie verhalf Czernowitz zu jener Blüte, an die bis heute erinnert wird.
Mit Werken von Bach, Joseph Haydn, Felix Mendelssohn und Alexander Skrjabin.
Körper stemmen sich gegen Körper. Mit aller Kraft. Miguel und seine Tochter Mariana leben für das kanarische Wrestling. Nach dem Tod der charismatischen Mutter will Mariana in deren Fußstapfen treten.
Archäologin, Abenteurerin, Agentin des Britischen Empire: Gertrude Bell war mit Lawrence von Arabien eng verbunden, eine Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens. Auf zwei Ebenen erzählt Olivier Guez von den Ursprüngen der heutigen Region und setzt der zu Unrecht Vergessenen ein Denkmal.
Im Paris des Jahres 1943 wiegt sich der Jazzmusiker Django Reinhardt in Sicherheit. Obwohl er den Sinti angehört, ist er durch seine lebhafte Gypsy-Swing-Musik bei den Nazis beliebt. Aber als er nicht in Deutschland auf Tournee gehen will, muss er mitsamt seiner Familie in die Schweiz flüchten. Dabei erhält er Unterstützung von seiner Geliebten Louise. Doch sein Fluchtversuch bleibt nicht lange unbemerkt.
Die Saldañas sollen für eine wohlhabendere Nachbarsfamilie, die Pernas, Haus und Hund hüten. Sie überlegen: Wie es wohl in dem Haus aussieht? Es kann ja nicht verboten sein, sich nur mal ganz kurz umzusehen. Aber plötzlich ist der kleine Hund verschwunden …
Bei geführten Messerundgängen lernen Sie regionale Unternehmen, deren Produkte und Arbeitsfelder sowie konkrete Karrierewege, Praktikumsangebote und Einstiegsmöglichkeiten kennen. Infos zur Anmeldung über das Welcome Center.
Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters gegenübertreten? In ZweitZeuge beschreiten Jean Vaislic und Ilka Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Die Enkelin begibt sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen der eigenen Familie.
Half an Hour With… ist ein neues transatlantisches Gesprächsformat des Verbunds Deutsch-Amerikanischer Zentren (DAZ) mit spannenden Persönlichkeiten, die über die USA und die deutsch-amerikanischen Beziehungen sprechen. Infos zur Teilnahme übers DAZ.
Mitten in der Nacht kam der Teufel und brachte den fünf Geschwistern neue Schuhe. Von den Eltern verlassen bleiben sie bei der schizophrenen Großmutter.
Romy Schneider gehört zu den bekanntesten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Graphic Novel von Stéphane Bertbeder und Rémi Torregrossa konzentriert sich auf die Zeit zwischen Romy Schneiders frühen Erfolgen mit den Sissi-Filmen und dem französischen Film Die Dinge des Lebens.
In der Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe sprechen Expert*innen über die Auswirkungen von Protestbewegungen. Dabei untersuchen sie die vergleichenden Effekte lokaler Protestbewegungen sowie deren Einfluss auf die allgemeine politische Entwicklung aus beiden nationalen Perspektiven.
Vortrag über die Cité Frugès: In Pessac, bei Bordeaux, realisierte Le Corbusier eine experimentelle Wohnsiedlung mit 51 Häusern, weltweit eine der ersten Arbeitersiedlungen im Stil des Neuen Bauens.
Muttersprachler*innen und Französischlernende aufgepasst. Mit bester Laune und Herzlichkeit heißt Oriane Petit seit drei Jahren bei diesem monatlichen Treff im Weltcafé alle Interessierten willkommen.
Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Eine beunruhigende Geschichte von Menschen und Monstren, von Furcht und Gewalt, von der Verlorenheit im Universum und vom Versagen der Erzählungen.
Die Pariser Lehrerin Louise Violet wird 1889 in ein französisches Dorf versetzt und soll dort die neuen Gesetze der Dritten Republik umsetzen. Ihre Mission wird noch schwieriger, als Dinge aus ihrer Vergangenheit an die Oberfläche kommen.
Ein altes Foto, ein Sehnsuchtsort. Aber gibt es ihn überhaupt? Niemand, den Dora fragt, hat je davon gehört, dem Suçuarana-Tal. Sie ist auf der Suche nach dem verlorenen Land, von dem sie und ihre Mutter einst geträumt haben.
Unter der Leitung der israelischen Dirigentin Bar Avni interpretiert das SWR Symphonieorchester Dmitrij Schostakowitsch und Antonín Dvořák.
Mit Purvai Aranya, Giorgio Ferretti, Ricardo Domeneck, Ellen Hinsey, Elza Javakhishvili, Rebeka Kupihár, Dagmara Kraus, Yang Lian & YoYo, Max Lobe, Rery Maldonado Galarza, Herta Müller, Aaiún Nin, Sool Park, Faruk Šehić, Suvi Valli.
Anmeldung über das Welcome Center.
In Glasgow versucht Júlia, sich ein neues Leben aufzubauen. Als sie mit ihrem Fotoapparat unterwegs ist, stellt sie fest, dass das Sehvermögen ihres rechten Auges schwindet. Aber sie findet Halt in Begegnungen, kleinen Momenten und in Shubham aus Indien.
Zusammen mit der Handpuppenfigur Pulcinella lädt Emilien Truche das Publikum zu einem unterhaltsamen Vortrag über die faszinierende Geschichte des Figurentheaters in Frankreich und Deutschland ein.
Klassik und Evergreens des französischen Chansons. Von Offenbach bis Bruni, von Satie bis Jacques Brel.
Die junge Nachwuchshebamme Clara hat eine besondere Gabe: Mit ihrem Gesang und traditionellen Liedern unterstützt sie, zusammen mit ihrer Adoptivmutter, Frauen während der Geburt. Aber sie träumt davon, die Berge zu verlassen und eine Karriere als Folk-Musik-Star zu machen.
Der 17-jährige Totone (Clément Faveau) genießt ein unbeschwertes Leben in der franzöischen Provinz: Er feiert mit seinen Kumpels, geht aus, flirtet und hat ansonsten wenig Sorgen. Als ein schwerer Schicksalschlag ihn dazu zwingt, die Verantwortung für seine kleine Schwester und den heruntergekommenen Bauernhof der Eltern zu übernehmen, muss er schnell erwachsen werden …
Die Schlagzeugklasse der HMDK, unter deren Absolvent*innen mehrere ehemalige Teilnehmende und Dozierende der World Percussion Group (WPG) sind, empfängt die WPG zu einem gemeinsamen Konzert und zu einem Abend mit Musik für Marimba, Vibraphon, Trommeln, Becken, Gongs und anderen Instrumenten aus aller Welt – ebenso international wie die jungen Interpret*innen.
Preisträger*innen aus allen Fachbereichen der Stuttgarter Musikschule spielen Werke französischer Komponist*innen.
Die dreiköpfige Band verbindet anatolische Psychedelia, treibende Beats und deutschen Indie zu einem mitreißenden Konzertabend – zwischen Retro-Vibe und Zeitgeist. Ihre Songs sind mehrsprachig und mehrdeutig – sie tanzen zwischen Anatolien und Berlin, zwischen Melancholie und Ekstase.
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