Indisches Filmfestival Stuttgart
23. bis 26. Juli 2026
Innenstadtkinos
www.indisches-filmfestival.de
Indisches Filmfestival Stuttgart
Adrenalin-Kino made in Mollywood
Im Mollywood-Kosmos – Hauptsitz ist Kerala (Kochi) – erwartet das Publikum die erste Malayalam-Superheldin, ein gefeierter Superstar als tollpatschiger Boxer, ein angesagter Newcomer als Rocksänger und ein gejagter mysteriöser Hundezüchter.
Qualität und Vielfalt trotz verschlankter Ausgabe: Das 23. Indische Filmfestival Stuttgart dauert diesmal knapp vier Tage vom 23. bis 26. Juli. Die kompaktere Ausgabe ist eine Anpassung an die gekürzten Fördermittel der Stadt Stuttgart. Trotz verschlankter Form bleiben inhaltliche Qualität und Vielfalt des Programms erhalten: Mehr als 70 gesellschaftspolitische Spielfilme, hochkarätige Debüts, trotzige Visionen sowie intensive dokumentarische Porträts über einen Vielvölkerstaat, der von Gegensätzlichkeiten lebt und Culture Clash garantiert. Auch LGBTQ+-Geschichten sind im Programm vertreten.
Den Zuschauern begegnen eine Elefantenflüsterin, der letzte Henker Indiens und viele Menschen, die das Tor zu einer fremden Welt öffnen. Erstmals gab es Warmups im Vorfeld mit Kooperationspartnern wie dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Zur Eröffnung wird ein bildgewaltiger Thriller gezeigt: Mit Dinjith Ayyathans bildgewaltigem Thriller Eko – From the Infinite Chronicles of Kuriachan, der die nervenaufreibende Suche nach einem geheimnisvollen Hundezüchter in Zentral-Kerala erzählt, startet das Filmfestival am Donnerstag, 23. Juli, in den Stuttgarter Innenstadtkinos. Bereits am Vormittag des Eröffnungstages stellt in einem Extra-Screening für Schulklassen das Coming-of-Age-Drama Bad Girl der Regisseurin Varsha Bharath eine jugendliche Rebellin aus besseren Kreisen vor.