Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart

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Ausgabe: März 2026

Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart

Vom 16. bis 29. März finden im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart 2026 eine Vielzahl diskriminierungskritischer und demokratiefördernder Veranstaltungen statt – von Lesungen, über Workshops, Theater und Austauschformaten bis zu institutionellen Fortbildungen ist einiges geboten.

Seit 2016 rückt die Initiative  jährlich um den 21. März, dem Internationalen UN-Gedenktag gegen Rassismus, das Thema in den öffentlichen Fokus. Ziel ist die inhaltliche Auseinandersetzung, sowie Weiterbildung und Vernetzung der Teilnehmenden. Eines der diesjährigen Highlights: Der Film Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod mit anschließendem Gespräch mit Musiker und Rapper Kutlu Yurtseven. Thema des Abends ist die bislang kaum bekannte Musikkultur türkischer Eingewanderter, die sich in Deutschland seit den 1960er-Jahren entwickelte. Mit der Filmvorführung möchten die Veranstaltenden „die Erinnerung an die „Gastarbeiter*innen“-Generation hochhalten und ihre Verdienste für Deutschland wertschätzen“, so Kerim Arpad, Geschäftsführer des Deutsch-Türkischen Forum Stuttgart e. V. (17. März, im Kulturwerk, S-Ost).

Auch die Kleine Buchmesse rund um diskriminierungskritische Literatur lädt zum gemeinsamen Lernen und vertiefenden Gesprächen ein. Vom 27. bis zum 29. März können Interessierte in themenbezogener Literatur stöbern, der Schwerpunkt liegt auf Kinder- und Jugendbüchern, Fachliteratur und Belletristik. Das vollständige Programm 2026 ist auf der Website der Initiative Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart zu finden.

Bis 2025 wurden die Aktionswochen maßgeblich durch das Bundesprogramm Demokratie leben! sowie durch Mittel der Stadt Stuttgart und des Forums der Kulturen e. V. gefördert. Ein Großteil dieser Förderung steht ab 2026 aufgrund flächendeckender Sparmaßnahmen nicht mehr zur Verfügung. Das diesjährige Programm wurde maßgeblich durch die Zusammenarbeit diverser Kooperationspartner*innen organisiert. Die zukünftige Finanzierung und Ausgestaltung des Projektes sind zum jetzigen Zeitpunkt unklar.