Ludwigsburger Schlossfestspiele 2026
12. Juni–5. August 2026
verschiedene Orte, Ludwigsburg
www.schlossfestspiele.de
Ludwigsburger Schlossfestspiele 2026
Die Ludwigsburger Schlossfestspiele bespielen die einzigartige Bühnen- und Schlösserlandschaft Ludwigsburgs in der Festspielzeit 2026 vom 12. Juni bis 5. August. Insgesamt finden rund 85 Veranstaltungen (63 verschiedene Produktionen) in Ludwigsburg und an den Außenspielorten sowie eine Ausstellung statt. Neben drei Open-Air-Abenden am Seeschloss Monrepos und zwei Festspiel-Nächten wird es das Festspiel-Prélude unter freiem Himmel geben sowie fünf kostenlose Freiluftkonzerte in der Reihe Musik im Park.
Intendant Lucas Reuter gibt dieser Festspielzeit eine deutlich europäische Prägung: „Die Ludwigsburger Schlossfestspiele verstehen sich als Ort, an dem wir am kulturellen Haus Europa kontinuierlich weiterbauen. Kunst muss Brücken schlagen, wo politische Debatten stocken, an Grenzen stoßen. 2026 stehen insbesondere europäische Kooperationen im Zentrum der Festspiel-Programmatik, die den Austausch zwischen internationalen und baden-württembergischen Künstler*innen stärken.“
Einen Schwerpunkt in der Festspielzeit 2026 nimmt die Oper ein mit Nabucco, dem international gefeierten italienischen Opernstar Luca Salsi in der Titelpartie und dem Nationaltheater Mannheim als Festspiel-Eröffnung am 14. Juni im Forum am Schlosspark sowie mit fünf weiteren Musiktheaterwerken im Schlosstheater, die das europäische Opernschaffen des 18. Jahrhunderts in die Gegenwart bringen.
Zu Gast sind im Festspielsommer 2026 Orchester wie die Deutsche Radio Philharmonie, das European Union Youth Orchestra, das Kammerorchester Basel oder Il Giardino Armonico. Kammermusikalische Ensembles wie das palästinensische Nasmé Ensemble sind im kleineren, prächtigen Rahmen des Ordenssaals zu erleben (18. Juni). Großartiges Virtuosentum garantieren die georgische Geigerin Lisa Batiashvili (14. Juli), Sheku Kanneh-Mason aus Groß-Britannien (26. Juni) und Anastasia Kobekina aus Russland (28. Juni) am Cello. Ebenso sind der brasilianische Sopran Bruno de Sà in Amina e fillide (26. und 27. Juni) der aus Polen stammende Pianist Piotr Anderszewski (27. Juni) und die russische Konzertpianistin Yulianna Avdeeva (9. Juli) zu Gast.
Der Tanz ist mit zwei Produktionen des Ballet Nacional de España mit ihrem Werk Afandor (19. und 20. Juni) und der Ballets de Monte-Carlo mit ihrem Stück Ma Bayadère (24. und 25. Juli) vertreten und wird spektakulär abgerundet von den Fassadentänzen Danza Verticale der italienischen Truppe Il Posto (4. und 5. Juli).
In zwei unterschiedlichen Programmen sind jeweils bis spät in den Abend zwei Bands aus Weltmusik und Jazz zu erleben sowie die Fassadentänzer von Il Posto. Den Auftakt macht die gefeierte koreanische Sängerin Youn Sun Nah, deren Songs wie zarte Dialoge zwischen Erde und Himmel schweben. Mit einer einzigartigen Mischung aus Jazz, Folk und Weltmusik verzaubert sie ihr Publikum. Außerdem bringen neun Musiker der niederländischen Band Jungle by Night mit ihrem mitreißenden Mix aus analoger Tanzmusik, Nu-Disco, Krautrock, 70er-Jahre-Funk und 80er-Jahre-Elektro ultimative Sommerenergie auf die Bühne.Bei der zweiten Festspielnacht unter dem Titel Saudade: Von Lissabon nach Rio de Janeiro sind die portugiesische Sängerin Carminho und der brasilianische Singer-Songwriter Zé Ibarra – nominiert für den Latin Grammy 2025 – zu Gast.