IN MAGAZIN
Statements der ersten beiden Journalist*innen.
Ein viertel Jahrhundert IN MAGAZIN
25 Jahre – 50 Highlights
Herzstück des neuen Magazins ist seit der ersten Ausgabe ein großer interkultureller Veranstaltungskalender. Von Anfang an stehen in jeder Ausgabe migrantische Organisationen mit Vereinsporträts und Berichte über ihr vielfältiges gesellschaftspolitisches Engagement in Stuttgart und Umgebung im Fokus. Porträts von migrantischen Künstler*innen gehören ebenso zum festen Konzept des jungen Magazins wie Berichte über aktuelle integrations- und migrationspolitische Entwicklungen und Aktivitäten.
Ein umfangreicher Serviceteil mit Buch-, CD-, Film- und Gastrotipps runden das Profil der Zeitschrift ab. In regelmäßigen Porträtreihen werden in diesen 25 Jahren die Mitglieder des Internationalen Ausschusses der Stadt Stuttgart, des Kuratoriums des Forums der Kulturen, aber auch Mitglieder des vom Forum mitgegründeten Bundesverbands NeMO vorgestellt.
Im Laufe der Jahre entwickelt sich das Magazin sukzessive weiter, die Themen- und Perspektivenvielfalt wird breiter und erhält immer wieder auch optisch ein Fresh-Up. Das 10-jährige Bestehen wird 2011 nicht nur im Stuttgarter Rathaus mit einem Festvortrag von Dr. Naika Foroutan sondern auch in der Zeitschrift groß gefeiert: mit prominenten Dankesgrüßen sowie einer Literaturbeilage mit Beiträgen u. a. von Jagoda Marinić, Sudabeh Mohafez, José F. A. Oliver und Selim Özdoğan. Eine Zäsur gibt es in der Zeit der COVID-19-Pandemie – gleich mehrere Ausgaben des Magazins entfallen, weil das kulturelle und gesellschaftliche Leben zum Erliegen kommt.
Berichte, Interviews und Reportagen über die Folgen für Migrantenvereine und die (Stadt-)gesellschaft dominieren die Berichterstattung der folgenden Ausgaben. 2021 wird die Begegnung der Kulturen 20 und heißt fortan IN MAGAZIN. Mit neuem, buntem und offenerem Look und neuen Rubriken (Im Fokus, Stadtleben, Nachgefragt) widmet sich das Magazin fortan noch vertiefender und kontroverser den vielfältigen Themen der Stadtgesellschaft.
2001
• Kurzgeschichten von Rafik Schami: Beginn einer literarischen Reihe mit Beiträgen vieler namhafter migrantischer Autor*innen
• Indische, afrikanische und irische Kulturszene, Klezmer-, Sinti- und Roma-, Flamenco- und Tangokultur, migrantische Literatur und Straßenkunst – eine mehrjährige Schwerpunktreihe mit Szenenberichten über das vielfältige Engagement unterschiedlichster migrantischen Akteur*innen in der Region startet
2002
• vhs, Laboratorium, Haus 49 – Beginn einer Reihe von Porträts interkultureller Einrichtungen
• Interkulturelle Open-Air-Festivals: Sommerfestival der Kulturen, Internationales Fest der Caritas, Lab-Festival, Viva Afro Brasil u. v. a.
2003
• Start der insgesamt 21-teiligen Reihe Interkultur in den Stadtteilen – Vereine, Clubs, Läden und Beratungsangebote in Stuttgarts vielfältigen Stadtteilen
• Karnevals-Aktivitäten von Migrantenvereinen – lebendiges Vereinsleben in Stuttgart
2004
• Abdruck der Laudatio des UNESCO-Generalsekretärs: Stuttgart von der Deutschen UNESCO als Stadt für den Frieden ausgezeichnet
• Integrationsbeauftragter Gari Pavković schreibt über die Integrationsarbeit der Stuttgarter Migrantenorganisationen
2005
• Clearingstelle Sprachliche Integration der Stadt Stuttgart: neue Erstanlaufstelle für Neuzuwanderer*innen
• Schreibwerkstätten des Literaturhauses für Jugendliche aus Migrationsfamilien
2006
• Kultursensible Altenhilfe: „Auch Migrantinnen und Migranten kommen in die Jahre“
• Probeweise Einführung Islamischer Religionslehre an Stuttgarter Grundschulen
2007
• „Warum Migrant*innen in den Medien meist Fremde bleiben“: Ausgrenzung und Stigmatisierung von Migrant*innen in den Medien
• Entwicklungszusammenarbeit: Mikrokredite und Rücküberweisungen von Migrant*innen als Entwicklungspotenzial; Stuttgarter Migrantenvereine ermöglichen den Aufbau einer von Frauen betriebenen Bäckerei in Tunceli/Türkei
2008
• Mehrteiler zur migrantischen Partyszene in Stuttgart: von Oriental Clubbing über die griechische Partyszene bis Balkan-Pop
• Mehrteilige Reihe über das Deutschlernen in Stuttgart: von Deutschkursen im ifa über Mama lernt Deutsch-Kurse bis hin zur Clearingstelle
2009
• „Singen verbindet“ – Migrantische Chöre
• Deutschsprachige Literatur migrantischer Autorinnen und Autoren: 3-teilige Reihe von Klaus Hübner, Sekretär des Chamisso-Preises
2010
• „Der andere Blick auf die Eine Welt“: Entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit von Stuttgarter Migrantenvereinen
• „Die Angst vor der eigenen Familie“: Homosexuelle Migranten outen sich aus Furcht kaum
2011
• Das Thema Bildung rückt in den Mittelpunkt: Allensbachstudie zu Chancengleichheit zeigt Benachteiligung von Schüler*innen mit Migrationsgeschichte auf, Interview mit Prof. Ursula Neumann zu Schule in der Einwanderungsgesellschaft
• Beginn einer Reihe über unterschiedliche religiöse und interreligiöse Lebenswelten, Bildungs- und Betreuungsangebote: Interreligiöse Dialogforen in Stuttgart
2012
• Globale Musik aus der Region Stuttgart: Die Veranstaltungs- und Artikelreihe World Freaks widmet sich weltmusikalischen Bands aus der Region
• Die Fachstelle Migration informiert ab sofort in der Rubrik Damit §§§ verständlich werden…
2013
• „Es gibt aktiven und passiven Rassismus“: Gespräch mit Jagoda Marinić
• Interkulturelles Theaterfestival Made in Germany: Theaterproduktionen aus ganz Deutschland, die sich mit Migration, Flucht und Rassismus beschäftigen
2014
• Der Weg vom ersten Stuttgarter Ausländerausschuss hin zum heutigen Internationalen Ausschuss – Mehrteiler aus Sicht der dort aktiven Mitglieder
• 3-teilige Reihe über drei neue Nutzer des Alten Waisenhauses an der Planie: das Welcome Center, das Welthaus und der Weltladen
2015
• Flucht: zahlreiche Interviews, Hintergrundberichte und Reportagen rücken das Thema in den Fokus
• Partnerstädte Stuttgarts: Mehrteilige Reihe startet, die die vielseitigen gegenseitigen Aktivitäten und die Bedeutung von Migrantenvereinen hierbei in den Blick nimmt
2016
• Vielfältiges Engagement von Migrantenvereinen für und mit Geflüchteten
• „Bei Rassismus und Diskriminierung agieren, nicht bloß reagieren“: Interview mit Manne Lucha, neuer Landesminister für Soziales und Integration
2017
• Ausländeramt unter Druck – Verbesserungen für Ratsuchende nach anhaltender Kritik
• Interview mit Dr. Jens Schneider, Uni Osnabrück: Es gibt keine „Mehrheitsgesellschaft“ mehr, sondern „Eine Gesellschaft der Minderheiten“
2018
• Neue Chancen für die kommunale Entwicklungspolitik: Beraterpool MiGlobe besteht aus Menschen mit Migrationsgeschichte
• „Die Erosion demokratischer Werte“: Interview mit Dr. Naika Foroutan
2019
• „Freiheit ist ein hohes Gut“: Drei Zugewanderte berichten über ihre unterschiedlichen Erfahrungen – das Ausstellungsprojekt An(ge)kommen im Rahmen der Reihe Menschen auf der Flucht
• Potenzial und Ressource: Bericht über die zahlreichen Sprachschulen von Migrantenvereinen und deren Engagement für die Mehrsprachigkeit
2020
• „Kommunikation ist das Zauberwort“: Gespräche und Berichte über mögliche Auslöser der Ausschreitungen am Eckensee
• Schwarze Perspektiven: Stuttgarter Empowerment-Initiativen engagieren sich gegen Rassismus – Racial Profiling – erste Schritte in den Dialog
2021
• „Es geht darum, zu verlernen“: Linden-Museum spürt mit kolonialismuskritischer Sonderausstellung der eigenen Geschichte nach
• „Sogar Berlin versuchte, Stuttgart zu kopieren“: 20 Jahre Stuttgarter Bündnis für Integration – Interview mit Migrationsexperten Jama Maqsudi und Georg Ceschan
2022
• „Stetiger Einsatz für eine kulturell vielfältige Stadt“: 10 Jahre Förderverein Freunde des Forums der Kulturen
• „Beste Freunde“: die traumatische Gewalt- und Fluchterfahrungen und die traurige Suche nach Angehörigen verbindet den Jesiden Farhad Alsilo (Irak) und Eduardo Rojas-Vásquez (Chile)
2023
• „Ich bin eine Mischung aus Kaffee und Zucker“: Duftenddekoloniale Materialperformance beim Internationalen Theaterfestival Imaginale
• Stuttgart-Nord: 80 Jahre Deportation der Sinti – ein Mahnmal bedeutet Sichtbarkeit – Sichtbarkeit bedeutet Anerkennung
2024
• „Stuttgart ist unser Zuhause!“ – Menschen mit Migrationsbiografie schildern in der Rubrik Nachgefragt, was „Remigrationsfantasien“ in ihnen auslösen
• Analog und digital: Kamerunische Kulinarik erleben im Foodblog Chez Fadi der Marbacherin Fadimatou Ndah
2025
• Laubhütte als Symbol des Friedens: Sukkat Salām lädt Menschen unterschiedlicher Herkunft zum interkulturellen Austausch ein
• „Ich werde dieses kleine Mädchen niemals vergessen“: Interkulturelles Festival Made in Stuttgart präsentiert Kurzfilm Tala’Vision des Stuttgarter Regisseurs Murad Abu Eisheh