Soundrise Quartet: Orange Moon
Release-Konzert
Do, 5. März 2026, 20.00 Uhr
Theaterhaus, S-Feuerbach
www.theaterhaus.de
Soundrise Quartet veröffentlicht Debüt-CD
Zwischen Groove und Avantgarde
Cello und Flöte anstatt Kontrabass, Saxofon oder Trompete:das Soundrise Quartet um Stephanie Lepp (Querflöte und Bansuri), Levan Andria (Cello), Marko Mrdja (Piano) und Kurt Fuhrmann (Schlagzeug und Percussion) ist keine klassische Jazzformation. Im Gegensatz zum klassischen Jazztrio, in dem Bass, Klavier und Schlagzeug klar definierte Spielräume und Funktionen haben, sind die Rollen innerhalb der Band zwar vorhanden, aber nicht fixiert. „Jedes Instrument erhält Raum sein volles Klangspektrum zu nutzen“, so die Musiker*innen. Alle vier Mitglieder des Quartetts begleiten, improvisieren und übernehmen je nach musikalischem Kontext unterschiedliche Funktionen. Somit entstehe „ein dynamisches Zusammenspiel, das von Offenheit und gegenseitigem Zuhören geprägt ist“.
Am Donnerstag, 5. März, veröffentlicht das Soundrise Quartet die Debüt-CD Orange Moon mit einem Release-Konzert im Theaterhaus Stuttgart. Acht Kompositionen umfasst das Konzertprogramm, wobei jedes Bandmitglied mit zwei Eigenkompositionen vertreten ist. Dadurch entwickelt sich, wie die Musiker*innen sagen, „eine gleichberechtigte künstlerische Arbeit auf Augenhöhe, in der alle vier individuellen musikalischen Handschriften gleichermaßen zur Geltung kommen“.
Soundrise Quartet: Jedes Bandmitglied kann sein musikalisches Potenzial entfalten
Innerhalb der Stücke finden sich detailliert ausgearbeitete kompositorische Passagen, die klar strukturiert sind, gleichzeitig aber stets Raum für Improvisation lassen, erklären die Bandmitglieder. In diesen offenen Momenten könne jedes Mitglied sein individuelles Potenzial entfalten und seine persönliche musikalische Sprache einbringen.
Und was inspiriert die Musik der Band? Die klangliche Sprache des Quartetts ist von einer Vielzahl an Einflüssen geprägt. Dazu zählten unter anderem die südosteuropäischen Wurzeln des Pianisten sowie die georgischen Wurzeln des Cellisten. Ebenso sei das musikalische Denken und Spielen von intensiven Studien der Flötistin und des Schlagzeugers mit nord- und südindischer Musik gekennzeichnet. Ergänzt werden diese Einflüsse, so das Quartett, durch das klassische und jazzbezogene Studium aller Musiker*innen an den Musikhochschulen in Stuttgart und Köln, das ihre künstlerische Haltung maßgeblich beeinflusst hat.
Das Ziel des Soundrise Quartets liegt, wie die Musiker*innen betonen, darin, eine zugängliche und zugleich anspruchsvolle Musik zu präsentieren, die sich durch Tiefe, Vielfalt und Eigenständigkeit auszeichnet und ein konzentriertes Hörerlebnis ermöglicht.